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Saturday, February 8, 2014

REVIEW - Timestone

Timestone – EP


Die Wüste ist immer und überall. Auch im Donautal. Was im Zeitalter des Klimawandels vielleicht auf den ersten Blick erschreckend klingen mag, versetzt die Gemeinde der Stonerfreunde in Verzückung, denn aus dem Orbit der Österreichischen Chef-Metropole startet ein neuer, heißer Komet direkt ins Herz eines alles rockenden Universums. Getragen von den schönsten und melodiösesten Riffs, die ich seit langer Zeit gehört habe, entwickeln Jakob an der fuzzigen Gitarre und dem Gesang, Johannes am besonders tief gestimmten Viersaiter und Walt als treibender Schlagmann drei fantastische Songs voller musikalischer Raffinesse und vorwärts gerichteter Energie in eine Welt aus versengender Sonne und glühendem Wüstensand. Stonerrock vom Feinsten, dafür musst Du nicht in Texas geboren worden sein, das beweisen unsere einheimischen Freunde wieder einmal aufs Trefflichste.

Mal psychedelisch getragen, mal in spacig kreisenden Soli kulminierend und immer wieder in wunderschönen Riffs breakend führt die Band den geneigten Freak durch ihre faszinierende Welt der tiefen Töne, stets garniert von Jakobs leidenschaftlicher Rockröhre. Sie ziehen alle Register guter Rockmusik, empfangen uns im ersten Song „Meridian“ mit einer Überraschung aus klassischen Südstaatenklängen, einer schönen tragenden Twingitarre. Und dann gleich wieder diese brutal geilen Riffs. Es knallt und rockt wie Sau, so muss das sein. Du liegst sofort auf den Vibes der Band und lässt Dich mühelos in den nächsten Kracher hinüber grooven, „Shadow“ betitelt. Herrliche Tempowechsel und ein fantastisches, melodiös rotierendes Gitarrensolo spacen Dich ab, der Flug hat längst begonnen.
So präpariert bist Du bereit für den ultimativen Showdown „All Wrong“, einer gut elf minütigen Stonerhymne, bei der mir ganz unwillkürlich der Titel eines berühmten Albums dieses Genres in denn Sinn kommt, Into The Sun. Genau dahin scheinen uns die Drei nun entführen zu wollen.

Zwanzig Jahre ist es her, dass ich in der Atacamawüste, dem trockensten Fleckchen auf Mutter Erde einst unterwegs war, um ein paar Berge zu erklimmen. Eine Landschaft, unwirklich wie zwischen Himmel und Erde, ultra heiß und unerbittlich, aber auch sagenhaft schön. Damals begleiteten mich wilde Gitarren eines Carlos Santana und Joe Satriani, aber mal ehrlich, was hätte „All Wrong“ für einen genialen Soundtrack damals abgeben können. Danke Jungs, dass Ihr mir nach so langer Zeit dieses Feeling gegeben habt. Das großartige Songwunder nimmt Dich Gänsehaut erzeugend auf, zieht Dich in seinen Bann und spielt mit Dir, mal psychedelisch lang gezogen, dann wieder Rhythmus peitschend und Muskel verachtend krachend. Der Fuzz durchdringt Dich, nimmt vollständigen Besitz von Dir. Ein fantastisches Stück Musik, das mich im Auftakt fast ein wenig an die irren Exkursionen meiner Lieblingsmaschinisten (The Machine) erinnert, mit dem sie auf der Bühne mein geliebtes Epos „First Unique Prime“ eröffnen. Überhaupt könnte man Timestone die eine oder andere Holländische Verwandtschaft andichten, denn die raffiniert schönen Melodien und Riffs lassen Gedanken an Sungrazer wach werden, die sich leider im vergangenen Jahr aufgelöst haben. Eigentlich aber verbieten sich solche Quervergleiche, wenn eine neue Band derart stilsicher und kreativ in der Lage ist, einen eigenen Duktus zu hinterlassen. Meine Herren, und das nach gerade mal drei Songs, Respekt.

Die Abmischung der Songs ist perfekt, ein wahrer Hörgenuss, der Dir alle Nuancen seines akustischen Universums transparent und voller Energie vermittelt. Diese EP ist ein Kleinod geiler, moderner Rockmusik und weckt den Hunger auf ganz viel mehr, vor allem aber auf die eine oder andere Liveperformance – aber da hoffe ich mal auf den Vorteil, mit der Band bekannt zu sein. Jungs, ich rechne mit Euch!

Timestone sind:
Jakob „Chewie“ – Gitarre, Gesang
Johannes – Bass
Walt - Schlagzeug

Links: 
Facebook
Bandcamp

by Michael

Sunday, January 12, 2014

Album Review - Slingshot

Slingshot - A Period Of Reflection Album Review


Album Cover


Founded in Vienna in 2006 Slingshot recorded a Demo 

CD depicting the bands early productive phase. Several reorganisations later with the creative focus shifted from Grunge to Desert and Stoner Rock Slingshot's first LP “A Period Of Reflection” starts off with the catchy blues riff of "Silverdragon Queen". Vocalist Erich carries the track from heavy funk notes back to the blues theme. A dreamy psychedelic guitar solo leads the first track to a down to earth blues rock finish.
Desperate Zombies continues on the same path, offering a unique mix of blues, funk and stoner elements and some voice samples from an oldschool zombie film. Throughout the album the vocals stand out quite well, but to my taste the mastering sounds a bit too clean. The live performance on the other hand matches the general mood of the music with more gritty and raw sounding vocals.

Psychobabble delivers quite literally what the trackname promises - a psychedelic tune with clean guitar and haunting ghost like voices in the background interspersed with heavier parts joined by angry shouts. 


Psychobabble:


The album is rich with with rock-culture references with track titles such as “Wild Horses Couldn’t Drag Me There” and “Sandburg” playing homage to The Rolling Stones and Jimi Hendrix.
Starting off with a warm psychedelic guitar blanket with oriental origins “42” quickly carries you off to an intense journey through the clouds of your mind – will you find the answer to life there? At 8:32 the longest track of the album gives you plenty of time to enjoy the dynamic range of the Austrian quartet: the warm guitar sound of Jonas, rocking bass of Wolfgang and grooving drums of Günther and distinctive vocals of Erich.
“Summerrain” catches the attention with a funky melody and strong vocals while “Ride On It” starts off with a guitar tune reminiscent of an indian raga and quickly develops into a flurry of stoner rock riffs. Alternating quiet and relaxing parts as well as hard rocking elements are characteristic of many songs on “A Period Of Reflection”. The album ends with an acoustic track, looking at the “Morning Sun” a relaxed feeling settles in to conclude Slingshot’s debut album.


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Listen here to this LP!

by Andreas

Wednesday, January 8, 2014

Konzert Review - Been Obscene, unplugged & final

Bye, bye Been Obscene!

Grandioser Abschied der Salzburger Rock-Legenden

Es gibt Abende, an denen weißt Du schon vorher, dass die Emotionen mit Dir durchgehen werden. So ging es ganz sicher den drei verbliebenen „Ex-Obszönen“ Robert, Philipp und Tommy, als am 30.12.2013 zum letzten mal und im Rahmen der internationalen Veranstaltung „Winterfest“ der Name der Band auf den Programmen prangte – und so ging es auch mir, der ich das große Glück hatte, in den letzten Jahren ganz nahe mit der Band den Aufstieg von Been Obscene zur ersten Nummer der Österreichischen Alternativen Rockbands erleben zu dürfen. Und es wurde ein großer Abend, umgeben von einem fantastischen Ambiente in einem trefflich ausgestatteten Zirkuszelt aus dem Jahre 1908. Heimelig aufgeheizt bot dieser Ort inmitten der kalten Winternacht mitten im Volkspark Salzburg, ganz nahe an den Ufern der Salzach ein beschauliches Kleinod, geradezu schreiend nach einer Sternstunde  der Kultur. Nennt mir mal einen geeigneteren Hintergrund für ein klassisches „unplugged-Konzert“…

Salzburg, die Stadt, die mir inzwischen zur zweiten Heimat erwachsen ist, verabschiedete sich in dieser frostigen Nacht von Ihren liebsten Kindern des Rock´n Roll, eigentlich ein Grund, um in tiefe Depression zu verfallen. Viel zu sehr haben die wunderbaren Konzerte von Been Obscene und allem voran einer meiner absoluten Lieblingssongs aus diesem Jahrtausend meine musikalische Welt in den letzten Jahren mit geprägt. Schon als ich vom Mirabellplatz hinüber wanderte zum Schauplatz des letzten Showdowns gingen sie mir alle durch den Kopf, die Bilder einer wunderschönen Epoche. Da war das legendäre Konzert zur Releaseparty von Night-O-Mine, dem zweiten Album; wurden Erinnerungen wach an jene faszinierende Nacht mit Colour Haze´s Gigantenkonzert zu She Said, als Robert beim Titelstück wie schon auf der Platte die Percussion übernahm und Been Obscene danach den gewaltigsten Kehraus spielte, den ich je erlebt habe. Momente voller Magie und elektrisierender Emotion.

Heute Abend sollte all das seinen finalen Höhepunkt finden.

Gefangen von der wirklich begeisternden Umgebung und der mehr als liebenswerten Bewirtung traf ich bald auf die Protagonisten der Veranstaltung und viele weitere Freunde aus der Szene. Eine eigenartige Stimmung, irgendwie kaum fass- oder beschreibbar lag über dem historischen Zelt. Da war die traurige Gewissheit, dass wir nach diesem Abend nie wieder Been Obscene live erleben werden – und eben auch das ungeheuer beflügelnde Erlebnis, bei einem absoluten Highlight und einem für die Österreichische Stonerszene unvergleichlichen Ereignis dabei zu sein.

(c) Maria Ortner
Und dann wurde es ernst, nahmen die Musiker nach und nach ihre Positionen ein. Tommy kam als erster, nahm die Gitarre und startete in ein zweistündiges Musikerlebnis absoluter Ausnahmeklasse. Die Leadgitarre inklusive Background-Gesang wurde heute Abend von Stefan wahrgenommen, doch das drückt nur ganz vorsichtig aus, welch unglaubliche musikalische Leistung hinter seinem Auftritt gewürdigt werden muss. Eingesprungen aus den mittlerweile bekannten Gründen absorbierte er die Songs der Jungs, als hätte er nie im Leben etwas anderes getan. Unglaublich, wie präzise er die mitunter auch sehr vertrackten Rhythmen, insbesondere bei den abrupten Variationen in Snake Charmer umsetzte – die Band wirkte wie aus einem Guss, kein Mensch hätte geahnt, dass da heute ein ganz anderer dabei ist als sonst.

Tommy hatte schon vorher angedeutet, dass wir die Songs der Band heute allesamt in ganz speziell abgewandelten Versionen zu hören bekommen, angesichts der Tatsache unverstärkter Gitarren natürlich nicht überraschend – aber wie die Band das löste, war eine Gänsehaut nach der anderen wert. Wenn nicht heute Abend, wann dann je zuvor hat sich die ungeheure Substanz und das Potential der Been Obscene-Songs so fruchtbar und vielseitig entfaltet?

Die unbeschreiblichen Melodien, die insbesondere Tommy immer wieder ersonnen hat und die in der Stonerszene absolut einzigartig sind, die ungeheuer vielfältige Rhythmik, die uns Robert und Philipp gerade vor dem akustischen Hintergrund besonders ausdrücklich in den Schädel schlugen, verbunden mit Momenten zwischen machtvollen Riff-Gestalten, die selbst an der klassischen Klampfe einen Wahnsinnsdruck zu entfalten vermochten, bis hin zu den absoluten Schauer erzeugenden musikalischen Einfällen, die die Band immer wieder in ihre herrlichen Songs eingestreut hat. Für mich immer und ewig fokussiert in dem Intro zu „Demons“, meinem absoluten Lieblingssong. Ein Stück Musikgeschichte, bei dem ich in der Zukunft aufpassen muss, dass mich die Emotionen nicht allzu weit davon tragen. Im unverstärkten Gewand kam dieses Meisterwerk übrigens kein Fitzelchen weniger faszinierend rüber wie in der Originalversion. Der begeisterte Aufschrei der vielen Enthusiasten und Freunde der Band im ausverkauften Spiegelzelt bewies mehr als deutlich, dass ich mit meiner Meinung zu Demons ganz sicher nicht allein bin. Aber es wäre fatal, sich nur mit der Betrachtung einzelner Songs aufzuhalten, müsste ich doch auch unbedingt wieder einmal auf die Schönheit und Einzigartigkeit beispielsweise von „Endless Scheme“ oder „Alone“ hinweisen. Nein, das Gesamtkunstwerk eines solchen „unplugged-Konzerts“ bringt Dir die Musik näher als alles erdenklich andere. Roh, direkt und ohne Verschnörkelung, aber auch voller zerbrechlicher Feinfühligkeit und Ehrlichkeit zeigen Dir die Musiker ohne jede technische Unterstützung oder Verfälschung ihre Lieder, Lieder, die ihren musikalischen Wert gerade auf diese Weise belegen.

(c)Maria Ortner

(c) Maria Ortner
Tja, und dann waren da noch die verschiedenen neuen Songs, die eigentlich auf dem dritten Album von Been Obscene hätten eingespielt werden sollen. Ich hab die Titel ganz bewusst nicht mitgeschrieben, wollte ja eigentlich nicht einmal im Nachhinein zu den Tasten greifen – aber was waren das für Songs. Die wunderbaren gesanglichen Harmonien von Tommy, teilweise unterlegt durch die zweite Stimme (heute Abend Philipp und Stefan) entführten uns in eine Welt kreativer Rockmusik voller Überraschungen und genialer Melodien, wunderbar veredelt durch die virtuosen Soli, mit denen Stefan teilweise fast jazzige Attitüden einzuflechten vermochte, perfekt passend zu Roberts ausgefeilt ausgefallener Rhythmusarbeit.

Je später der Abend und je weiter sich das Konzert entwickelte, desto mehr geriet das begeisterte Publikum in einen Rausch – so wie es die Jungs auf der Bühne vermutlich auch für sich empfunden haben. Es war eben diese Atmosphäre aus historischer Bedeutung, dem Zauber des Moments und dem großen Können derer dort auf den Brettern, verbunden mit dem fast mystischen Geist solch unverstärkter Musik, die am Ende alle Beteiligten davon fliegen ließ.
Stehende Ovationen, ein tobendes Zelt und vier bewegte Musiker waren am Ende das Produkt dieser zwei Stunden für die Ewigkeit.
Uneingrenzbare Glücksgefühle und die ewige Melancholie eines erzwungenen Abschieds verbanden sich zu einem einzigartigen Gefühl, das wir alle miteinander teilten.

Und nie zuvor wurde mir bewusst, wie sehr ich dankbar dafür sein sollte, so nah dabei gewesen zu sein. Großartige Musiker, die vor allem auch großartige Menschen sind, wie man sie sich als Freunde nur wünschen mag. Wir waren nicht nur alle zusammen Zeuge eines großartigen Konzerts mit besonderer Bedeutung, wir waren eins im Herzen, denn wir haben das Gleiche empfunden. Das ist das Wunder der Musik, sie verbindet Menschen, wie es nichts und niemand anderes zu tun vermag.


Fotos hab ich an diesem Abend keine gemacht, ich wollte ja einfach nur dabei sein und erleben dürfen, sorry Jungs, aber es gab ja genügend Fotografen in Aktion. Das Ende einer Epoche bedeutet nichts anderes als den Beginn einer neuen. Das ist ein tröstlicher Gedanke und macht ganz viel Hoffnung auf das, was da kommen mag. In diesem Sinne wünsche ich allen, die Been Obscene gemacht und ausgemacht haben, alles erdenklich Gute und eine großartige Zukunft.
Möge die Eule fliegen für immer…(Michael)


by Michael

Thursday, December 5, 2013

Interview & Review: Vidunder

INTERVIEW:



REVIEW: Vidunder - s/t
Album Artwork

"Fuck yeah, der nächste große Wurf aus dem 70ies Rock-
Exportland #1 Schweden", denkt man sich, wenn man die 
Platte das erste mal auf den Teller legt. Bei den ersten
Durchläufen denkt man sofort an Graveyard, Witchcraft und co., deren Einfluss natürlich absolut unbestreitbar. Aber je länger man die Platte hört, desto mehr fällt einem die Eigenständigkeit der Jungs aus Örebro auf. Die ersten 3 Songs fliegen einem sprichwörtlich um die Ohren: treibende Drums , rifflastige Gitarren (die man sich doch an der einen oder anderen Stelle wenigstens ein klein wenig verzerrter wünscht) und ein eingäniger Gesang hinterlassen sofort einen bleibenden Eindruck. Vor allem "Into Her Grave" lässt sich hier als Song besonders hervorheben, der, nebenbei gesagt, das Potenzial besitzt, zu einem Szene-"Hit" zu werden. Erst danach offenbaren VIDUNDER ihre ganzen Songwriting Qualitäten: ein ruhiges, düsteres Stück, "Threefold", durchzogen von rhythmischen Finessen, folgt auf dem Fuße. Gänsehaut Stimmung! Danach drücken die Jungs gleich wieder ordentlich aufs Tempo. "Summand och Bortglömd" entpuppt sich als, an manchen Stellen an MC5 und andere Detroit Größen erinnernde, Garage-Rock Nummer. Der erste von drei Songs auf der Platte, der schwedische Lyrics hat, daher werden die meisten von uns über die genaue Bedeutung dieser Nummer wahrscheinlich nur mutmaßen können. Die Band hat uns in einem Interview allerdings den Hinweis gegeben, dass sie zu vielen ihrer Songs von Natur und Literatur inspiriert wurden.

Auf Seite 2 angekommen geht die muntere Achterbahnfahrt weiter. Während "Asmodeus" rockt als gäbe es kein Morgen, wird man bei "Beware the Moon" sofort wieder zurück auf die Couch geholt. Unglaublich gefühlvoller Song, der sich, wie vieles auf dem Album, nicht gleich beim ersten Mal durchhören offenbart. Selbiges gilt für "Fire", der allerdings etwas geradliniger daherkommt als sein Vorgänger. "Threat From The Underground" ist wieder deutlich intensiver, besonders der geniale Mittelteil des Songs haut einen jedes mal wieder aus den Socken. Super Rhythm Section, gepaart mit Garagenriffs. "Your Ghost" startet atmosphärisch und entwickelt sich dann recht bald zu einer schnellen, variationsreichen Rock-Nummer, die VIDUNDER im letzten Song des Albums hervorragend auf den Punkt bringen: 70ies Rock, interessantes Songwriting, mal düster, mal kompromisslos und mit dem richtigen Gespür für langsame, gefühlvolle Stücke. 

Listen to Them:


http://vidunderband.com

by Res Fitzgerald and Flozi

Monday, November 18, 2013

FESTIVAL REVIEW: Keep it Low

Keep it Low Festival:

When Elektrohasch Records celebrates their 10th anniversary, you can´t stay at home. So we packed our bags and went to Munich, we've been looking forward to a day with 15 Bands on 3 Stages.
The Location is called “Feierwerk”, a really nice place with 3 Stages and a small outdoor area.
After our arrival, we got informed that Rotor cancelled their show. Not the message you want to read, but that bad message had something good in it, Colour Haze decided to play a second 45 minute long show.
The first band, Parasol Caravan from Austria, started early at the “Orange” Stage, but it was a great start into this heavy day. With their merciless Stoner/Heavy Rock our neck muscles had a 40 minute work out, but this was just the warm up. Read more about Parasol Caravan in our category “Bands you should know”!
Parasol Caravan
After this awesome show we needed a short pit stop at the bar. Because of the overlapping stage times on the 3 stages and the beers, we missed a lot of Orcus Chylde. A 70s inspired Psych-Prog-Rock band from Germany. But when Hellroom Projectors started, we've been in the front row. Ok, this wasn't that hard, because the “Hansa 39” stage, the biggest one, was not that crowded this early. The Hellroom Projectors are a Stoner Metal band from Switzerland, with heavy riffs and a dark voice.


Hellroom Projectors
Mother Engine, are one of the newcomer bands of 2013. Since their camp site gig at the Stoned from the Underground Festival this year, they are well known, at least in Germany. We hope to see them soon in Austria. A lot of stonerheads entered the “Kranhalle” stage to see Mother Engine and they didn't get disappointed. A rifftastic instrumental stoner, with great speed changes and low tones from both drum and bass that felt like a massage to your body.

After these awesome shows, we decided to take a little brake outside, where we met old and made new friends. I don´t know how it happened, but we missed The Machine, shame on us. So whats the next band now? Colour Haze! The first of two shows they played that day, and it was amazing, even though Philipp was a little ill, he made a great job.
Colour Haze
Then we missed My Sleeping Karma, because the “Kranhalle” stage was so full, they closed it. Btw.: MSK played with David (from The Machine) on the keyboards.

If you've ever been at a Truckfighters gig, you know how it is: loud, hot and with lot of Fuzz in the air.
The day before we've seen them in Austria supported by Parasol Caravan, but you never can get enough of their great show. Oskar and Niklas jumping and running on the stage, it´s a one hour power workup for both of them and for the crowd, you can´t stand still and just watch, you have to move till you are dehydrated.
Truckfighters
After a really short brake we walked to Grandloom. I saw them once in Austria and knew they are great, but this gig was unexpectedly good! One reason, why I was positively surprised, was the new drummer. After the exhausting Truckfighters show, Grandloom was really perfect! I laid back and enjoyed this awesome instrumental stoner rock. Sometimes psychedelic, slow and suddenly a hard “Karma to Burn” wall of sound with breaks in the most unlikely moments.
Grandloom
So, the last band for this awesome day – how else could it be – was Colour Haze, for the second time! They started their set with “She Said” from their latest album and as a surprise with a guest musician from Austria. Our friend Robert Schossleitner, drummer from the recently splitted band Been Obscene supported them on stage with percussions. The rest of the show was amazing, with a video wall on the back and a great setlist:
  • She Said
  • Moon
  • Slowdown
  • Transformation
  • Peace, Brothers & Sisters!
  • Tempel

  • Love
  • I Won't Stop


All in all it was a great day, with lots of music and awesome people. The only sad thing was that we couldn't see all the bands we wanted to see, because the stage times overlapped or it was too crowded. But you know that in advance, when you buy a ticket for a one day festival with 15 bands on 3 stages. 
by Victor

Sunday, October 13, 2013

Album Review


Es handelt sich hier um eine Split-CD von Stonerbirds und Stangala.
Sowohl Stonerbirds als auch Stangala kommen aus Frankreich und lassen uns gespannt nach Westen blicken welche Sounds uns da erwarten.



Stonerbirds eröffnen die Kreiz-Breizh Session mit einem Reigen an Gitarrenwänden deren kraft mich auf Anhieb begeistert. Über 5 Songs erstreckt sich ein sehr psychedelisches und doch sehr druckvolles Werk wie aus einem Guss. Solides Handwerk auf allen Positionen und Spielfreude prägen die erste Hälfte dieser Split-CD.

Anspieltip: Dark Passenger


Stangala überraschen sofort mit einem für dieses Genre ungewöhnlichen Sound. Ein Saxophon! Oh ja das gefällt mir! Das französisch gesungen wird macht für mich die Sache nicht unbedingt gewöhnlicher und es gefällt mir noch mehr! ;-) Spätestens bei Beginn des zweiten Titels haben Stangala mich völlig in ihrem Bann gezogen und überraschen Song für Song immer mehr. Von Noiseelementen bis zu Samples ist alles vorhanden was das schräge Hirn verlangt. Auch hier werden die Instumente und Vocals hervorragend bedient.

Anspieltip: Ar Stang
Stangala auf Facebook



by Funkhead

Friday, September 27, 2013

BANDS YOU SHOULD KNOW & REVIEW

BAND #4: The Øresund Space Collective

What you should know:
The Øresund Space Collective was formed in April 2004. The collective is a group of Danish, Swedish and American musicians that get together as often as possible for free form improvised space rock music. The flavour of the music is different with each session. The jams can often combine complex interplay between guitar and synthesizer as well intense drumming and bass playing.
Genres like funk, jazz, reggae, space and stoner rock are combinated to a great Jam

The collective is recording all of the jam sessions and makes them available to fans via the webside in MP3 format. They currently have over 40 hours of material for free download.

The Main Collective Members: Nick- Guitar, Stefan- Guitars, Effects, Magnus- Guitars and effects, Tobias- Guitars and Effects, Jocke- Bass, Thomas- Bass, Par- Bass, Scott- Synthesizer, Mogens- Synthesizers, and PIB- Drums 

REVIEW: Organic Earthly Floatation

Release Date: November 2013
Cover
 Øresund Space Collective is back with a new studio album, the band´s 16th release. The line up on this recording session included Mogens and DR. Space on synthesizers as it has been on all the releases as well as all the members of the Danish band Pair (Kristoffer- Drums, Nicklas- Guitar, Christian- Bass) In addition, Pär from the bands Sgt. Sunshine, Carpet Knights, Hoofoot played bass. The line up was completely by American guitar player Daniel Lars.

Track List:

Side A

Walking on Clouds: 19:23

Walking on Clouds Part 2: 6:17

Side B

Carlos on the Moon: 16:57

Neptune Rising: 5:08



Walking on Clouds Part 1 & 2:

It doesn’t take long to realise that this album will go for a journey to space with you, but before you will get there, you will find yourself „walking on clouds“ for over 25 minutes. Great atmospheric melodies, with a spaced out synthesizer sound. It´s the first Øresund Space Collective Session with Daniel Lars on Guitar. “Walking on clouds” is based on a idea from Daniel and the other guys jammed to it. Sometimes, the guitar playing of Daniel reminds me of early Pink Floyd songs. The whole Album is heavily guitar dominated.

The Second Part is spacier, more synthesizers and some psyched out parts.

I think this would be the soundtrack if you are really walking on clouds.

Carlos on the Moon:

When “Carlos on the Moon” starts you know where the journey will bring you...far away, to a guy named Carlos. In this nearly 17 minutes the song will bring you on a really relaxed level. The synthesizers sounds like a windy autumn weather, so it create a perfect atmosphere for looking out of your window thinking about the world.

Neptune Rising:

Neptune Rising is the last track on this over 45 minutes long space trip. It starts faster and more hectic than the other songs. A track with really crazy acid parts in it. The end is the opposite to the intro of this song, its a long synthy fadeout.




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by victor

Friday, September 20, 2013

BANDS YOU SHOULD KNOW

Band #3: Golden Void


You can expect great music to happen when people who have known each other and played together in various bands since highschool, earning fame and renown in bands such as Earthless and Assemble Head in Sunburst Sound, finally get together and make an album.
Golden Void formed in 2009 after Isaiah Mitchell (guitar vocals) moved to the California Bay Area. Together with Aaron Morgan (bass) and Justin Pinkerton (drums) and Camilla Saufley-Mitchell (keyboard) Isaiah created an outstanding debut album where their musical kindredship is apparenty with every track.



When I first heard about their self-titled I expected nothing short of awesome and Golden Void more than delivered! The album offers warm, accessible psychedelic tunes very reminiscent of the early years, think Jimi Hendrix with bit more modern and full sound, as well as the spaced out, seemingly endless solos we have come to love Isaiah Mitchell for.
 
Golden Void – 1983 (Hendrix Cover)

 

On the closing track Atlantis, also my personal favourite, hauntingly calm and beautiful vocals and chorus tell of the demise of people and culture by the rising seas in form of an out-of-this-world guitar solo.
 Golden Void - Atlantis:



In their short band history Golden Void have left quite a mark on the psychedelic & stoner rock scene already. They have toured Europe, playing at the legendary Roadburn festival where they received a warm welcome. 



 
Buy their record (the limited Vinyl is gorgeous!) and don’t miss them next chance you get to see them live!

More Infos:
http://www.thrilljockey.com/thrill/Golden-Void/

FACEBOOK 

by Andreas

Tuesday, August 20, 2013

FIRST IMPRESSION: Witchrider EP – by Witchrider

Witchrider is an Alternativ,  Desert Rock band from Graz/AUT.
They formed in 2012 by Michael Hirschmugl (also known for being the Bassist of Supercruel and a part of the electro duo Trauma), H.P. Leitner (Former member of the Band Phi) and Daniel Dorninger (of Supercruel and the second member of Trauma). The band was originally called Desert Mountain (after "Desert Sessions" in California). However, they decided that "Witchrider" was a better fit to their musical style.


On the EP are 5 songs and one bonus track. It starts with the nearly 7 minute long song “Black”, witch you won't forget, it's a really catchy tune. Next song is “Shedevile”, It sounds like a mix of QOTSA and Eagles of Death Metal, not only this song, but the whole EP has this impression. 
 
Wind Up” is a heavy fuzzy song with whiskey soaked vocals, the first 20 seconds have a little feeling of a Brant Bjork track.

The next song is „Freaks Unite“, also a heavier song and with the last track „Nowhere near the Sky“ they are back at their Queens of the Stone age trip, higher voice and guitars with a catchy rhytm.

All the songs are mixed and mastered by the band and they did a great job, the sound of the instruments and vocals are really professional.

The bonus track is the song “Black” feat. Trauma, so it´s a electro interpretation.

You can listen & buy this EP via bandcamp.

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by victor